Aktuelles aus dem Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer

23.03.2017

„Ziemlich beste Fortbildung“ – Fachpool-Berlin öffnet die Tür

Am 17.03.2017 öffnete die Fachpool-Berlin gGmbH zum ersten Mal ihre Türen. Die drei paritätischen Träger JuLi Jugendhilfe in Lichtenberg gGmbH, JaKuS e.V., Albert-Schweitzer- Kinderdorf Berlin e.V. haben gemeinsam mit der Fachpool Herne gGmbH dieses neue Fortbildungs- und Beratungsinstitut für Mitarbeiter*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe und dem Bildungsbereich in Berlin gegründet.

Das Grußwort bei der Tür-Öffnung hielt Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Berlin. Sie wünschte Fachpool-Berlin einen guten Start und bildete damit den Anfang der Veranstaltung, bei der nach einem kurzweiligen fachlichen Input über betriebliches Gesundheitsmanagement auch die drei Vertreter*innen der Berliner Fachpool-Berlin-Träger und einige zukünftige Fortbildner*innen zu Wort kamen.
Aus der Praxis für die Praxis sollen laut Programmkoordinator Mathias Berner die Angebote sein. Und so liest sich der Flyer mit dem Jahresprogramm auch wie ein Querschnitt durch die Aufgabengebiete zeitgemäßer Jugendhilfe. Von „Aufsichtspflicht in der Arbeit mit jungen Menschen“ bis „Lust auf Leitung“ über „Excel selbstbewusst anwenden“ und „Das kleine Einmaleins der Traumapädagogik“ zu „Schluss! Aus! Feierabend! – Wieder leichter abschalten nach dem Arbeitstag.“ Das Repertoire der Angebote ist breit gefächert und reicht vom dreistündigen Coaching bis hin zur sechstägigen Qualifizierung.
Das gesamte Programm kann man sich auf der Webseite von Fachpool-Berlin ansehen: www.fachpool-berlin.de/veranstaltungen/kategorien/fortbildung/.
Die Fachpool-Verantwortlichen betonen, dass „ziemlich beste Fortbildung“ nur machbar ist, wenn individuelle Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter*innen im Zusammenhang gesehen wird mit Fragen der Organisationsentwicklung der Einrichtungen, in deren Kontext die Mitarbeiter*innen wirken.
Mathias Berner, selbst systemischer Organisationsberater, will daher möglichst guten Kontakt zu den beauftragenden Institutionen, die Fortbildungen nachfragen – um bedarfsgerecht zu konzipieren und anzubieten. Mit einem Lunch-Buffet ging die Eröffnungsveranstaltung dann zu Ende und bot damit den Gästen aus der Berliner Jugendhilfe noch eine gute Gelegenheit für gemeinsame Gespräche und gegenseitige Vernetzungen.
Das wurde von den ca. 50 Anwesenden auch gerne in Anspruch genommen, und die um einige Stehtische gruppierten Gäste füllten fleißig die Postkarten mit Wünschen für zukünftige Fortbildungen von Fachpool-Berlin aus.
Wenn es nach den bisherigen Angeboten und den aufgeschriebenen Bedarfen geht, gibt es für das neue Fortbildungsinstitut auf jeden Fall genug zu tun.

 





 

 

 

 
Dr. Gabriele Schlimper bei ihrem Grußwort                 Mathias Berner stellt den Anwesenden Fachpool-Berlin vor

 

 

 

 

 

 

 

 

  Fotos: Michail Siebenmorgen / jakus

 

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