Rund um unser Haus
Gemeinsam mit der innewohnenden pädagogischen Fachkraft (Heilpädagogin) und dem Ehemann (ehrenamtlich), die auf eine 25-jährige Erfahrung zurückblicken, wohnen 6 Kinder/Jugendliche im Alter von 8 – 18 Jahren im Kinderdorfhaus. Eine pädagogische Fachkraft (Integrationserzieherinnen) und eine Hauswirtschaftskraft machen das Team komplett. Eine langjährige und intensive Zusammenarbeit bildet die Grundlage des Zusammenlebens mit den Kindern. Alle Kleinen und Großen tragen zu einem positiven Miteinander bei.
Der Familienwohngruppe steht eine große Wohnfläche mit großzügigem Garten zur Verfügung. Jedes Kind hat sein eigenes Zimmer. Es gibt zwei Bäder für die Kinder, zusätzlich einen Bastelraum und einen Spielraum zum Spielen, Relaxen, Übernachtungen mit Freunden u.v.m.
Der Standort Hermsdorf liegt im grünen Norden Berlins und bietet reichlich Ausflugsmöglichkeiten. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (Bus / S-Bahn) sowie auch die Nahversorgung mit Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Kita und Schulen (Grund- und Oberschule) ist gut, vieles kann fußläufig oder in wenigen Auto-Minuten erreicht werden.
Unsere pädagogische Arbeit
Wir schenken den Kindern viel Freiraum für eigene Ideen und Bedürfnisse. Individualität wird bei uns großgeschrieben. Den Besuch von Sportvereinen und andern Aktivitäten unterstützen wir. Die Kinder sollen viel ausprobieren und dabei gleichzeitig auch lernen, Verbindlichkeiten einzugehen. Verabredungen mit Freunden sehen wir gerne.
Um den Spaß an der Bewegung zu fördern, gehen wir mit den Kindern auf Spielplätze, machen gemeinsame Ausflüge und Spaziergänge. Besondere Interessen in unserem Haus sind: Sport, Tiere und Natur sowie künstlerisches Gestalten im Freispiel. Wir besuchen gerne Ostermärkte, Weihnachtsmärkte, Töpfer- und Handwerkerfeste in Berlin und im Umland.
Wir feiern gemeinsam Geburtstage, Weihnachten, Ostern und Halloween. Es gibt keine festgelegte religiöse Zuordnung.
Wir legen Wert darauf, dass jedes Kind sein Zimmer in Ordnung hält und (Mit-)Verantwortung für die Wäsche übernimmt. Alle beteiligen sich am Haushalt wie z.B. am Abend Küchendienst, Müll wegbringen, Gemeinschaftsräume reinigen oder den Garten in Ordnung bringen.
Am Samstag ist unser „Meckeressentag“, d.h. es wird nicht gekocht und jeder isst nach Bedarf Brötchen, Belag, Obst, Gemüse oder Joghurt. Tischmanieren und ein achtsamer Umgang miteinander werden gepflegt. Dazu gehört auch, dass man nur mit anklopfen und Erlaubnis in die Zimmer der Kinder gehen darf.
In der Ernährung sind wir auf Allergien und kulturelle Essgewohnheiten eingestellt.
Fernsehen dürfen die Kinder je nach Alter und Entwicklungsstand. Bestimmte Sendungen werden auch gerne gemeinsam geschaut wie z.B. Terra X. Die Kinder können bei uns ab der 7. Klasse ein eigenes Handy haben. Für Handy, PC und Spielekonsolen gibt es zeitliche Begrenzungen und individuelle Absprachen. Hinsichtlich der digitalen Kommunikationsmedien ist uns ein offener und transparenter Umgang wichtig.
Wir fördern die familiären Beziehungen und Bindungen der Kinder. Kontakte zu ihren Herkunftsfamilien werden individuell und nach Absprache aller Beteiligten am Hilfeplanprozess gestaltet. In den Elterngesprächen legen wir Wert auf Offenheit und Vertraulichkeit.
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Uns ist wichtig, dass die Kinder das innewohnende Paar mit dem Vornamen ansprechen und die Eltern Mama und Papa bleiben.
Im Haus gibt es viele Treppen, daher ist es nicht barrierefrei.
Im Urlaub fahren wir mit Vorliebe ans Wasser. Einmal im Jahr gibt es traditionsgemäß in den Sommerferien eine 3-wöchige Familienreise nach Dänemark. Die verbleibende Zeit der Sommerferien gönnen wir uns ohne jegliche Termine.
Die Kinder haben die Möglichkeit einer langfristigen Perspektive in der Familienwohngruppe bzw. innerhalb des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.