Haus C

Rund um unser Haus

Wir sind eine Betreute Jugendwohngruppe (BJW) des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e. V. Unsere Wohngruppe befindet sich in Heiligensee in einem Stadtteil von Berlin-Reinickendorf. Die jungen Menschen leben hier in einem schönen, einladenden Haus mit einem großen Garten. Die Räumlichkeiten bieten den jungen Menschen die Möglichkeit, eigenständig zu leben. Dazu gehören Gemeinschaftsräume, wie die Küche, in der jede Person über einen eigenen Kühlschrank verfügt. Ergänzend stehen den Bewohner:innen ein Fitnessraum sowie ein Kicker und eine Tischtennisplatte für gemeinsame Freizeitaktivitäten zur Verfügung.

Trotz der Stadtrandlage gibt es eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die S-Bahn ist zu Fuß in 5 bis 10 Minuten erreichbar. Mit dem Bus braucht man 10 Minuten, um nach Tegel zu kommen und hat dort die Möglichkeit die U-Bahn zu nutzen. Die Jugendwohngruppe bietet sechs jungen Menschen im Alter von 15-21 Jahren ein eigenes Zimmer und ein unterstützendes Umfeld in die Selbstständigkeit. Im Haus arbeiten drei pädagogische Fachkräfte, darunter zwei Sozialarbeiter:innen und eine Sexualpädagogin. Am Standort arbeitet das Team der Jugendwohngruppe engmaschig mit der Leitung für den Fachbereich der „Erziehungsstellen, Jugend und Ausbildung HzE“ zusammen. Im BJW bieten wir in der Regel auch die Möglichkeit, Dual Studierende (Soziale Arbeit) auszubilden und ihnen Einblick in das Tätigkeitsfeld zu geben.

Unsere pädagogische Arbeit

Die pädagogische Betreuung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der jungen Menschen und verfolgt das Ziel, sie auf ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben vorzubereiten. Das Konzept sieht an den Wochenenden sowie in den Nachtstunden während der Woche betreuungsfreie Zeiten vor. Diese fördern die Eigenverantwortung der jungen Menschen und bieten ihnen die Möglichkeit, ihren Alltag zunehmend selbstständig zu gestalten.

Ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit in der Jugendwohngruppe sind unsere wöchentlichen Gruppenrunden, die jeden Mittwoch von 17:00 bis 19:00 Uhr stattfinden. In diesem Rahmen wird Platz für aktuelle Gruppenthemen eingeräumt, gemeinsame Absprachen getroffen sowie Freizeitaktivitäten geplant und durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise gemeinsames Kochen, Spieleabende oder Ausflüge, wie etwa zum Minigolf. Hierbei liegt der Fokus auf der Anregung und Einbringung eigener Ideen sowie der eigenständigen Planung.

Im Alltag begleiten wir die jungen Menschen durch regelmäßige Bezugsgespräche, in denen persönliche Anliegen, individuelle Ziele und aktuelle Herausforderungen reflektiert werden. Darüber hinaus unterstützen wir sie bei der Wahrnehmung wichtiger Termine wie z.B. Behördengänge und begleiten sie bei der Findung ihrer beruflichen Perspektive, beispielsweise bei der Suche nach einem Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsplatz, oder der Planung weiterer Schritte in Richtung der Verselbstständigung. Ein zusätzlicher Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit liegt im Aufbau eines verantwortungsvollen Umgangs mit finanziellen Ressourcen sowie Ein- und Ausgaben. Der erfolgt in regelmäßigem Austausch und durch Zuhilfenahme von Haushaltsbüchern und Finanzplänen. Auch das Zusammenleben in der Gruppe nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. Wir unterstützen die jungen Menschen dabei gegenseitige Rücksichtnahme zu entwickeln und einen Umgang mit den Beziehungsdynamiken innerhalb der Wohngruppe zu finden. Ziel ist es, soziale Kompetenzen zu stärken und ein respektvolles sowie wertschätzendes Miteinander zu fördern.

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Zu unserem Betreuungsumfang zählen ebenfalls zwei nebenanliegende Verselbstständigungsappartements. Diese können von den jungen Menschen im BJW bei zunehmender Selbstständigkeit bezogen werden. Die Appartements bieten ein Hauptzimmer mit kleiner Kochnische, einem Bad und einer Terrasse. Derzeit entwickelt sich über der Erziehungsstelle in der direkten Nachbarschaft ein kleine Verselbständigungsgruppe mit drei Plätzen, die auch als Care-Leaver Projekt bewohnt werden kann.

Wir pflegen einen engen, fast schon familiären häuserübergreifenden Umgang am Standort mit den anderen Fachkolleg:innen.