Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin wurde 1960 als zweites Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Deutschland gegründet. Die Idee, Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, in familienähnlichen Gemeinschaften zu betreuen und zu erziehen, wurde von unserem Namensgeber Albert Schweitzer ausdrücklich unterstützt. Sie ist bis heute wesentliche Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.

Die christlich-humanistischen Wertvorstellungen Albert Schweitzers, insbesondere seine gelebte Mitmenschlichkeit und sein konsequentes Eintreten für alles Leben, waren Vorbild für die Gründergeneration.

Die Zielsetzungen und Methoden unseres fachlichen Handelns entwickeln sich auf Grund gesellschaftspolitischer Veränderungen und Erfahrungen im pädagogischen Bereich ständig weiter, ohne dass dabei die ursprünglichen Intentionen in Vergessenheit geraten. Als leistungsfähiger Träger der Kinder- und Jugendhilfe ist es unser Ziel, auch zukünftig Bewährtes zu erhalten und neue Aufgaben offensiv anzugehen.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die auf stationäre Jugendhilfe konzentrierte Kinderdorfarbeit geblieben. Seit Herbst 2011 bieten wir auch Erziehungsstellen in Berlin an.
Im Jahr 2005 hat der Verein seine Leistungen auf familienunterstützende bzw. -fördernde Angebote ausgeweitet: In Berlin-Lichtenberg übernahmen wir die Trägerschaft einer Kindertagesstätte mit angeschlossenem Familienzentrum. Eine weitere Kita mit angeschlossenem Familienzentrum in Berlin-Lichtenberg kam im Jahr 2012 hinzu.

Die Kinderdorfidee entwickelt sich gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in der Schweiz, in Österreich und Deutschland. Tausende Kinder und Jugendliche hungern, sind verwaist oder wurden von ihren Familien getrennt. Sie brauchen dringend Hilfe und ein Zuhause, das ihnen Geborgenheit geben kann. Dieses Zuhause muss anders aussehen als ein anonymes Waisenhaus, betont der Schweizer Philosoph und Publizist Dr. Robert Corti. Er wirbt 1944 für ein „Dorf für leidende Kinder aus allen Nationen“ des kriegszerstörten Europa. Die Zeit ist reif für die Kinderdorfidee.

Cortis Appell löst eine überwältigende Welle der Hilfsbereitschaft aus. Dies ermöglicht 1946 den Bau des Pestalozzi-Kinderdorfs Trogen bei St. Gallen in der Schweiz und im deutschen Wahlwies am Bodensee. Ebenfalls 1946 entstehen erste Kinderdörfer des deutschen Caritas-Verbandes, 1949 gründet Hermann Gmeiner den SOS-Kinderdorf-Verein im österreichischen Imst (Tirol). 1952 beginnen die Dominikanerinnen von Bethanien in Deutschland mit der Kinderdorfarbeit.
1957 gründet sich der erste Albert-Schweitzer-Kinderdorfverein in Waldenburg (Baden-Württemberg). Initiiert wird die Gründung des ersten Albert-Schweitzer-Kinderdorfvereins von Margarete Gutöhrlein. Für sie soll das Kinderdorf „ein lebendiges Beispiel dafür sein, dass Menschen in Frieden miteinander leben können“. Unabhängig von der Herkunft ihrer Eltern oder ihrer Religions-
zugehörigkeit. Margarete Gutöhrlein bittet Dr. Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger, Philosoph und Urwaldarzt, die Patenschaft zu übernehmen. Er willigt gerne ein.

Kurz darauf, im Jahr 1960, gründen engagierte Menschen in Berlin den Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.. Auch hier übernimmt Albert Schweitzer persönlich die Patenschaft: „Es war für mich eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens, dass die Idee der Kinderdörfer aufkam. Darum freue ich mich, dass auch ein Berliner Kinderdorf entstehen soll. Ich wünsche ihm bestes Gedeihen.“

1965 kann das erste Kinderdorfhaus in Berlin-Gatow eröffnet werden. Dank großzügiger Spenden und Schenkungen baut der Verein bis 1970 weitere fünf Häuser in Gatow. Nach und nach entstehen zusätzliche Kinderdorfhäuser in den Bezirken Reinickendorf und, nach der Wende, auch in Berlin-Lichtenberg. Heute betreut der Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. rund 110 Kinder und Jugendliche in 19 Familienwohngruppen.

Kinderdorf
Der Funke springt über

„Der Verein Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin ist ein Musterbeispiel für private Initiative und Selbsthilfe der Bevölkerung.“
(Willy Brandt, 1968)

In Berlin verfolgen engagierte Menschen seit 1946 die Idde der Gründung eines Kinderdorfes. Die wirtschaftliche Not sowie Berlins Schicksal als politischer Knotenpunkt im Kalten Krieg machen es privaten Initiativen jedoch schwer.
Am 9. August 1960 ist es schließlich so weit: 13 Frauen und Männer gründen den Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. Sie gewinnen für das Kuratorium zahlreiche bekannte Berliner Persönlichkeiten, die den Verein mit ihrem pädagogischen, finanz- und bautechnischen Wissen unterstützen. Da der junge Verein unermüdlich für seine Idee wirbt, wächst er innerhalb von nur zwei Monaten auf 50 Mitglieder an. Sie alle helfen, das geplante Kinderdorf auf den Weg zu bringen und werben weitere Mitglieder und Förderer an. Vor allem ist Geld nötig, um ein geeignetes Grundstück zu kaufen und darauf bauen zu können. Der Funke der Begeisterung springt schnell über, viele Berlinerinnen und Berliner unterstützen das Vorhaben. Unter anderem übernimmt das Berliner Schülerparlament die Patenschaft für das geplante Kinderdorf und sammelt zahlreiche Spenden ein.

Berlin-Gatow macht den Anfang

Im September 1963 wird der Kaufvertrag für das erste Kinderdorf-Grundstück in Berlin-Gatow unterzeichnet. Nun geht es zügig voran – obwohl der Etat knapp ist und das Geld jeweils parallel zur Bauzeit der Häuser eingeworben werden muss. Im Mai 1964 folgt die Grundsteinlegung für drei Kinderdorfhäuser, im September 1965 bezieht die erste Kinderdorffamilie ihr Haus. Und im Frühjahr 1966 ist der erste Bauabschnitt des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Berlin komplett. Bis 1968 entstehen drei weitere Häuser mit Verwaltungs-, Therapie- und Versammlungsräumen sowie einem großen Spielplatz.

Aus eins mach vier

Mit großer Entschlossenheit, viel Enthusiasmus, aber auch mit Augenmaß treiben die Berliner Vereinsmitglieder ihr Vorhaben weiter voran. Rund 15.000 Kinder und Jugendliche leben Mitte der 60er Jahre in Berlin in Heimen – Ansporn genug, um Raum für weitere Kinderdorffamilien zu schaffen.

Ein zweites Standbein in Berlin-Heiligensee

Nachdem 1969 der Erwerb eines Grundstücks in Berlin-Heiligensee gelingt, kann dort der Bau neuer Kinderdorfhäuser beginnen. 1971 ziehen die ersten Kinderdorffamilien ein, bis 1976 ist das vierte Kinderdorfhaus fertig und bezogen. Dieses Doppelhaus beherbergt auch Gemeinschafts-, Mehrzweck- und Therapieräume. Ein fünftes Haus wird im selben Jahr hinzugekauft.

 

Drei neue Häuser in Berlin-Hermsdorf

1989 macht der Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. den nächsten Schritt und kauft ein Grundstück in Berlin-Hermsdorf. Hier folgt 1991 die Grundsteinlegung für die neuen Häuser, in die bereits 1992 drei Familien einziehen können.

Ost und West wachsen zusammen

Nachdem der Verein mehrere Jahre mit dem im Ost-Berliner Stadtteil Karlshorst beheimateten Verein „Kinderland in Berlin und Brandenburg e.V.“ kooperiert hat, verschmelzen die beiden Vereine 1997. Das bestehende Kinderdorf Berlin-Karlshorst wächst in den Folgejahren um drei weitere Häuser. 2002 sind diese fertig und drei Familien ziehen ein.

Heute bietet der Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. an seinen drei Berliner Standorten rund 110 Kindern und Jugendlichen in 19 Familiengruppen ein verlässliches Zuhause.

Margarete Gutöhrlein

Handeln aus Liebe zum Leben

Margarete Gutöhrlein war eine tatkräftige Frau, die alle Höhen und Tiefen des Lebens kannte. Kinder lagen ihr besonders am Herzen. Ab 1956 verschrieb sie sich daher ganz der Idee, im baden-württembergischen Waldenburg ein Kinderdorf zu gründen. Nach zwei Weltkriegen und dem Erleben des menschenverachtenden Nationalsozialismus sollte das Kinderdorf „ein lebendiges Beispiel dafür sein, dass Menschen in Frieden miteinander leben können“, unabhängig von der Herkunft ihrer Eltern oder ihrer Religionszugehörigkeit. Margarete Gutöhrlein, geboren 1883 in Berlin als Tochter christlich-jüdischer Eltern, wusste aus eigener Erfahrung, wie wichtig das ist. Künstlerisch begabt, lernte sie Schauspiel bei Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin. Margarete liebte das Leben. Sie war humorvoll, großzügig und sehr kommunikativ. Zugleich war sie äußerst tatkräftig, wenn es um Menschen in Not ging. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete sie als examinierte Krankenschwester. Dass sie das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft erlebte, verdankte Margarete Gutöhrlein Menschen, die ihr halfen und sie versteckten.

Ihre Einsatzfreude und Energie waren 1945 ungebrochen: Da sie perfekt Englisch sprach, übernahm Margarete Gutöhrlein im Auftrag der amerikanischen Militärregierung die Leitung des Roten Kreuzes in Schwäbisch Hall. Unter anderem sorgte sie für die Unterbringung und Pflege entlassener Soldaten und zahlreicher Flüchtlinge, zu denen neben Schwangeren, Kranken und Gebrechlichen auch Waisen zählten. Doch dann, im Jahr 1956 – Margarete Gutöhrlein war inzwischen 73 Jahre alt – verschrieb sie sich erneut mit Leib und Seele einer Idee, an deren Realisierung sie bis zu ihrem Tod arbeitet: der Gründung eines Kinderdorfes in Waldenburg. Sie hatte eine Vision. Das Kinderdorf sollte ein lebendiges Beispiel dafür sein – so schrieb sie – dass die Menschen in Frieden miteinander leben können, ob sie evangelisch oder katholisch sind und welcher Rasse sie auch angehören mögen (Brief vom 22. Mai 1958, Margarete Gutöhrlein an Albert Schweitzer). Mit dem Bau der ersten drei Häuser des Kinderdorfes in Waldenburg Ende 1959 nahm Margarete Gutöhrleins Vision Gestalt an. Ihr begonnenes Werk wurde nach ihrem Tod von ihrem Mann Georg Gutöhrlein weitergeführt und vollendet.

Margarete Gutöhrlein hat mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass im August 1960 der Startschuss für das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Berlin fiel.


Das Vermächtnis Albert Schweitzers

„Solange ich zurückblicken kann, habe ich unter dem vielen Elend, dass ich in der Welt sah, gelitten. Unbefangene jugendliche Lebensfreude habe ich eigentlich nie gekannt und glaube, dass es vielen Kindern ebenso ergeht – auch, wenn sie äußerlich ganz froh und sorglos scheinen.“

Albert Schweitzer war ein Mann, der die Gedanken und Gefühle der Menschen bewegte und auch heute noch bewegt wie kein anderer. Sein Name steht für Nächstenliebe und Menschlichkeit. Sein Appell nach „Ehrfurcht vor dem Leben“ bleibt für Millionen Menschen unvergessen. Zeitlebens hat sich der weltberühmte Tropenarzt und Friedensnobelpreisträger selbstlos und voller Engagement für Schwache und Hilfsbedürftige eingesetzt.

Es war ein Herzenswunsch unseres Namenspatrons, einmal selbst Waisenkinder aufzunehmen und für sie zu sorgen. Diesen Wunsch opferte Albert Schweitzer seiner Berufung zum Missionsarzt. Durch seine Unterstützung für die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer, deren Patenschaft er persönlich übernahm, fanden später viele Kinder eine neue Heimat in einer unserer Kinderdorffamilien.

Das Wirken und Schaffen unseres Vorbildes Albert Schweitzer lieferte im Jahre 1957 schließlich das geistige Fundament für die Gründung des ersten Albert-Schweitzer-Kinderdorfes in Deutschland. Notleidenden Kindern im Schoß einer liebevollen Kinderdorffamilie ein neues Zuhause zu geben, ist fast 50 Jahre nachdem der erste Stein für ein Kinderdorf gelegt wurde, längst erfolgreiche Realität. So kümmern sich die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und -Familienwerke von den Alpen bis zur Küste um Kinder und deren Familien, die Hilfe brauchen. Mit unserer Arbeit wollen wir erreichen, dass Kinder in Not wieder Vertrauen in sich und ihre Umwelt aufbauen können. Sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, andere Menschen zu respektieren und Achtung vor der Umwelt zu gewinnen. Wir wollen, dass sie konfliktfähig werden, um gewaltfrei handeln zu können.

„Ehrfurcht vor dem Leben“ heißt für uns, jedem Bedürftigen – jung wie alt – Chancen für ein selbstbestimmtes Leben und eine günstige Entwicklung zu bieten, ganz im Sinne Albert Schweitzers.

Kurz-Biographie Albert Schweitzers

Albert Schweitzer, im Januar 1875 im elsässischen Kayserberg geboren, erlebt eine behütete Kindheit in dem kleinen Vogesen-Ort Günsbach. Selbst aus einer Pfarrersfamilie stammend, entschließt er sich dazu, Theologie und Philosophie zu studieren. Auch Musik bedeutet Schweitzer viel: Zeit seines Lebens widmet er sich dem Orgelspiel. Nachdem Albert Schweitzer durch Missionare von der Not der Menschen in Afrika gehört hatte, beschloss er 1905: Er will als Arzt im Urwald Menschen unmittelbar helfen. Daher absolviert er ein Medizinstudium. Als Missionsarzt reist der 38-Jährige 1913 mit seiner Frau, der Krankenschwester Helene Bresslau, in die französische Kongo-Kolonie – das heutige Gabun. Dort errichtet und leitet er das Urwaldspital Lambarene. Für seinen Einsatz in Lambarene und für seine Bemühungen um die Völkerverständigung erhält Albert Schweitzer 1954 den Friedensnobelpreis (rückwirkend für 1952). Auch in den folgenden Jahren setzt er sich leidenschaftlich für den Frieden ein. Unter anderem spricht sich Schweitzer energisch gegen Atomtests aus. Mit 90 Jahren stirbt Albert Schweitzer am 4. September 1965 in Lambarene und wird dort beigesetzt.

Organisation

Der Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. ist ein freier Träger der Jugendhilfe und wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet. In seiner Arbeit wird der Vorstand vom Kuratorium und den hauptamtlichen Mitarbeiter/innen des Vereins unterstützt. Zwei Geschäftsstellen bilden das administrative Rückgrat des Vereins.

Das Organigramm veranschaulicht die Aufbaustruktur des Vereins.

Der Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. ist Mitglied des PARITÄTischen Berlin. Als Dachverband übernimmt der PARITÄTische die Interessenvertretung seiner Mitgliedsvereine und ermöglicht den Fachaustausch unter den Organisationen.

Als Mitglied des Verbandes der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke engagieren wir uns bundesweit dafür, den Bekanntheitsgrad unserer Arbeit zu steigern und Förderer und Unterstützer zu finden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Geschäftsbericht
 

Der Geschäftsbericht informiert Mitglieder, Freunde, Förderer und Interessierte regelmäßig über die Arbeit des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. Sie erhalten Einblick in die Entwicklungen während des Berichtszeitraums und bekommen Informationen zu aktuellen Vorhaben sowie zum Jahresabschluss.

Geschäftsbericht 2016/2017

Der Bericht 2016/2017 ist im November 2017 erschienen und beinhaltet die wesentlichen Aktivitäten des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. von Mitte 2015 bis Mitte 2016.

Den Geschäftsbericht 2016/2017 können Sie hier herunterladen.

Geschäftsberichte der letzten Jahre

Den Geschäftsbericht 2015/2016 können Sie hier herunterladen.
Den Geschäftsbericht 2014/2015 können Sie hier herunterladen.

Kinderdorf Geschäftsbericht

Transparenz
 

Der Albert-Schweitzer-Kinderdorf Bedungsjahr unserer Organisation

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.
Weiter Blick 46
14089 Berlin

Gründungsjahr: 1960

2. Vollständige Satzung sowie weitere wesentliche Dokumente über Ziele und Aufgaben des ASK
[Satzung zum Herunterladen]

[Leitbild zum Herunterladen]

[Informationen zum ASK als Faltblatt herunterladen]

Für zusammengefasste Informationen lesen Sie auch den Abschnitt
„Über uns“

3. Datum des jüngsten Bescheides vom Finanzamt über die Anerkennung als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft
Wir sind wegen Förderung der Wohlfahrtspflege nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes für Körperschaften I, Berlin, vom 19.01.2017, Steuer-Nr. 27/660/55404 für die Kalenderjahre 2013, 2014 und 2015 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des KStG von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit.

4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger

  • Hier erhalten Sie Informationen über die Geschäftsführung, zum Vorstand und zum Kuratorium

5. Bericht über die Tätigkeiten unserer Organisation
Hier finden Sie Informationen über unser Leistungsspektrum, über Entwicklungen, Qualitätssicherung, Kommunikation und Vernetzung:
[Auszug aus dem Geschäftsbericht 2016/2017]

6. Angaben zur Personalstruktur
Hier finden Sie Informationen zu unserern Mitarbeiter/innen:
[Auszug aus dem Geschäftsbericht 2016/2017]

7. Angaben zur Mittelherkunft
Hier finden Sie Informationen über Entgelte, Zuwendungen und Finanzierung von Kita und „Brücke“:
[Auszug aus dem Geschäftsbericht 2016/2017]

8. Angaben zur Mittelverwendung
Hier finden Sie Informationen zum Jahresabschluss 2015 und zur Bilanz vom 31.12.2015:
[Auszug aus dem Geschäftsbericht 2016/2017]

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten
Tochtergesellschaft des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. ist die JULI Jugendhilfe in Berlin gemeinnützige GmbH, über die Sie sich hier informieren können.

Um die soziale Arbeit des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. langfristig und nachhaltig zu sichern, hat der Verein im Jahr 2005 die Stiftung Albert Schweitzer Kinderdorf Berlin gegründet. Es handelt sich um eine selbständige, gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts, über die Sie sich hier informieren können.

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als zehn Prozent unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen.
In erster Linie finanziert sich der Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. über Entgelte, die der Verein für seine Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe erhält. Grundlage dieser Finanzierung ist ein Trägervertrag, der eine Leistungsvereinbarung, Qualitätsentwicklungsvereinbarung und Entgeltvereinbarung gemäß dem Berliner Rahmenvertrag für Hilfen in Einrichtungen und durch Dienste der Kinder- und Jugendhilfe (BRV Jug) enthält.

Die Jugendämter der Berliner Bezirke Spandau, Neukölln, Mitte, Friedrichshain /Kreuzberg und Reinickendorf haben unser Kinderdorfangebot in den Geschäftsjahren 2015/2016 am stärksten nachgefragt und haben jeweils Anteile an der Belegung zwischen 8% und 30%.

Jährlich unterwirft sich der Verein – freiwillig – der Kontrolle durch einen externen Wirtschaftsprüfer. Die Wirtschaftsprüfergesellschaft erstellt hierzu einen detaillierten Bericht, der seit vielen Jahren mit einem „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“ versehen ist. Der Bestätigungsvermerk belegt, dass das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin über eine ordnungsgemäße Buchhaltung verfügt und sparsam und wirtschaftlich mit seinen Geldern umgegangen ist.

Wir bestätigen, dass die Organe, welche für unsere Organisation bindende Entscheidungen zu treffen haben, regelmäßig tagen und dass die Sitzungen protokolliert werden. Anfragen an unsere Organisation werden in angemessener Frist beantwortet. Die Jahresrechnung wird namentlich durch einen Entscheidungsträger unserer Organisation abgezeichnet.

JULI Jugendhilfe in Lichtenberg

Unsere Tochtergesellschaft „JULI Jugendhilfe in Lichtenberg“ ergänzt seit 2006 unser Angebot unter anderem durch ambulante Familienhilfe, Schulsozialarbeit und Jugendarbeit.

Die Juli gGmbH arbeitet in folgenden Fachbereichen:

  • ambulante Hilfen zur Erziehung
  • Eingliederungshilfen
  • soziale Gruppenarbeit
  • stationäre Hilfen zur Erziehung
  • Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit
  • Schulsozialarbeit
  • Inklusion
  • Arbeit mit geflüchteten Menschen

Weitere Infos unter www.juli-berlin.org 

fachpool-Berlin gGmbH

An „fachpool Berlin“ sind sowohl das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. wie auch unsere Tochtergesellschaft JuLi gGmbH als Mitgesellschafter beteiligt.

Das Angebot der fachpool-Berlin gGmbH richtet sich an MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe und des Bildungsbereichs – vom Berufsanfänger bis zur Geschäftsführerin. Vom Tagesseminar bis zur Qualifizierung für Multiplikatoren. Von der einmaligen Beratung einer Führungskraft bis zur längeren Begleitung eines Teams – eben bedarfsgerecht.

Themen sind unter anderem:

  • Das kleine Einmaleins der Trauma-Pädagogik
  • Aufsichtspflicht und Haftung in der Arbeit mit jungen Menschen
  • Kindeswohlgefährdung – wahrnehmen, einschätzen, handeln
  • Ich übe mich in Gelassenheit – Meine Stresskompetenz für den beruflichen Alltag.

Weitere Infos unter www.fachpool-berlin.de

Das Kuratorium

Die Mitgliederversammlung wählt gemäß Satzung alle drei Jahre das Kuratorium des Vereins. Das Kuratorium wurde zuletzt am 24. November 2017 neu gewählt und besteht derzeit aus folgenden Mitgliedern:

Christian Schiller (Kuratoriumsvorsitzender)
Maria Baring
Peter Barthelmes (Schriftführer)
Ulrich Dassel
Rainer Haßelmann
Dörthe Joite
Ursula Meys
Bettina Pag
Susanne Romeiß
Gerhard Schmidt-Burda
Dr. Corinna Schmude
Torsten Schmude
Leonore Wüstenberg
Heiner Wüstenberg

 

Zugewählte Mitarbeitervertreter mit beratender Funktion:

Falk Hofmann
Andreas Moorkamp

Der Vorstand

Der Vorstand wird vom Kuratorium für drei Jahre aus den Mitgliedern des Kuratoriums gewählt. Er erfüllt seine satzungsgemäßen Aufgaben gemäß §26 BGB.

Folgende Kuratoriumsmitglieder bilden derzeit den Vorstand des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.:

Rainer Haßelmann (Vorstandsvorsitzender)
Ursula Meys (stellv. Vorstandsvorsitzende)
Gerhard Schmidt-Burda (Schatzmeister)

Der Geschäftsführung obliegt die Gesamtverantwortung für die fachliche Umsetzung und Gewährleistung der Jugendhilfeangebote des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.
Mitglieder der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung

Kinderdorf Geschäftsführerin

Cornelia Piekarski

Weiter Blick 46
14089 Berlin
Tel: +49 30 362 30 44
Fax: +49 30 362 48 15
piekarski@kinderdorf-berlin.de

Kinderdorf Geschäftsführer

Thomas Grahn

Weiter Blick 46
14089 Berlin
Tel: +49 30 362 30 44
Fax: +49 30 362 48 15
grahn@kinderdorf-berlin.de

Hier finden Sie unseren Spendenflyer

Kinderdorf Flyer

Hier finden Sie unseren Fachflyer

Kinderdorf Flyer

 

 

Hier finden Sie unseren Flyer „Jugendwohngemeinschaft“

Sozialpädagogische Jugendwohngemeinschaft

Hier finden Sie unseren Flyer „Familienhaus“

Kinderdorf Flyer

Hier finden Sie den Flyer „Kita Die Brücke“

Kinderdorf Flyer

Hier finden Sie unseren Flyer „Familienzentrum Die Brücke“

Kinderdorf Flyer

Hier finden Sie unseren Flyer „Brücken Bauen“

Kinderdorf Flyer

 

Hier finden Sie unseren Fyler „Stiftung“

Kinderdorf Flyer

Wir sind Mitglied